Garantierte Qualität

In der gesamten EU

Kostenloser Versand

In queerem Besitz

Gegründet 2017 in Berlin

Über 20.000 Kunden

★★★★★ 4.87 Durchschnittliche Bewertung

chevron_left chevron_right
Euphorbia Canarias
Euphorbia abyssinica var. erythraeae 'Canarias'

Titel: Groß - P19 H70

Euphorbia Canarias

Pflanzenfragen, beantwortet

Ist 'Canarias' eine echte Sorte und ist diese Pflanze von den Kanarischen Inseln?

Bei 'Canarias' handelt es sich um einen Händlernamen/Selektionsnamen für eine Auswahl von Euphorbia abyssinica var. erythraeae, nicht um eine formal registrierte Sorte. Die wissenschaftliche Varietät erythraeae ist anerkannt, aber für 'Canarias' wurde keine eigenständige Registrierung gefunden. Die Art selbst ist in der Regel im Horn von Afrika beheimatet; der Handelsname ist kein Beleg dafür, dass die Pflanze auf den Kanaren endemisch ist.

Worin unterscheidet sich Euphorbia abyssinica var. erythraeae 'Canarias' von der typischen Euphorbia abyssinica?

Diese Auswahl betont etwas prallere, dunklergrüne Rippen und ausgeprägte, dreieckige Ribrand‑Schildchen entlang der Rippenränder, behält aber den klassischen kandelaberartigen, säulenförmigen Wuchs von Euphorbia abyssinica bei. Die stärkere Rippenfülle und die Schildchen geben ein skulpturaleres, strukturierteres Erscheinungsbild gegenüber der typischen Form.

Welches Licht und welcher Standort eignet sich für diese Euphorbia im Innenraum?

Euphorbia abyssinica var. erythraeae 'Canarias' benötigt sehr helles, direktes Licht – ideal ist ein nach Süden ausgerichtetes Fenster oder ein Gewächshaus. Sie toleriert niedrige Raumluftfeuchte und trockene, mediterrane Bedingungen. Zu wenig Licht führt zu schwachen, langgestreckten Trieben, deshalb einen konstant hellen Platz wählen und die Pflanze bei saisonalem Freilandaufenthalt vor Frost schützen.

Welche Hauptpflege‑ und Sicherheitsrisiken sollte ich erwarten?

Das größte Kulturproblem ist Wurzelfäule durch Überwässerung oder schlechte Drainage – verwenden Sie eine scharf drainierende Kakteenerde und halten Sie die Pflanze eher trocken. Alle Pflanzenteile enthalten milchigen Saft, der Haut und Augen reizt und bei Verschlucken giftig sein kann: Beim Schneiden Handschuhe und Schutzbrille tragen und die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren aufstellen. Achten Sie außerdem auf Wollläuse oder Schildläuse.

Welche Größe erhalte ich und welches Wachstum ist zu erwarten?

Sie erhalten die angegebene Large‑Variante: Topf ca. 19 cm (P19) und etwa 70 cm Höhe (H70). Euphorbia abyssinica wächst langsam und kann mit der Zeit deutlich größer und verholzt werden; große Exemplare sind schwer und profitieren von einem stabilen Topf oder einem festen Standort. Seltener umtopfen und mit langsamen saisonalen Zuwächsen, nicht mit schnellen Veränderungen, rechnen.

Pflegeanleitung für Pflanzen

Licht

Benötigt sehr helles, direktes Licht und gedeiht in Vollsonne oder an einem starken, nach Süden ausgerichteten Standort (innen: kräftiges Direktlicht oder Gewächshausbedingungen). Gelegentlich drehen, damit das Wachstum gleichmäßig bleibt.

Wasser

Sehr geringer Wasserbedarf – nur gießen, wenn das Substrat vollständig trocken ist. Im Winter seltener gießen; Überwässerung ist die Hauptursache für Wurzelfäule.

Erde und Umtopfen

Verwenden Sie eine scharf drainierende Kakteenerde (oder mischen Sie normale Blumenerde mit Sand/Perlit). Umtopfen nur bei Bedarf (typischer Hinweis: alle 2–3 Jahre bei jüngeren Pflanzen); für ausgezeichnete Drainage sorgen.

Luftfeuchtigkeit und Temperatur

Toleriert niedrige Raumluftfeuchte und eignet sich für trockene, mediterran/aride Innenklimata. Gießen im Winter reduzieren und vor Frost schützen.

Düngen

Keine speziellen Düngervorgaben dokumentiert; wird als pflegeleichte Sukkulente behandelt. Bei Düngung übliche Düngepraktiken für stark beleuchtete Sukkulenten während der aktiven Wachstumsphase anwenden.

Wachstum und Stütze

Großer, baumartiger Kandelaberwuchs, der mit dem Alter verholzt. Große Exemplare profitieren von einem stabilen, ausreichend großen Topf oder einem festen Standort; selten umtopfen und vor Frost schützen.

Häufige Probleme

Hauptprobleme sind Wurzelfäule durch Überwässerung oder mangelhafte Drainage, Haut‑/Augenreizungen durch den Milchsaft sowie gelegentliche Befälle mit Wollläusen oder Schildläusen an langsam wachsenden Stämmen.

Haustiersicherheit

Alle Pflanzenteile enthalten einen milchigen Milchsaft; der Saft reizt Haut und Augen und kann bei Verschlucken zu Magen‑Darm‑Beschwerden führen. Von Haustieren und Kindern fernhalten; beim Schneiden Handschuhe und Schutzbrille tragen.