Willkommen in der wunderbaren, etwas obsessiven Welt der Hoyas. Falls Sie noch nie von ihnen gehört haben, tauchen Sie ein in ihre faszinierende Welt. Wenn Sie bereits eine besitzen, haben Sie wahrscheinlich gleich fünf (oder fünfzehn) Exemplare, und Sie werden gleich verstehen, warum Hoya-Sammler eine ganz besondere Spezies von Pflanzenliebhabern sind.
Hoyas – auch Wachsblumen oder Porzellanblumen genannt – sind Kletterpflanzen, die für ihre dicken, wachsartigen Blätter und die atemberaubenden, sternförmigen Blütenstände bekannt sind. Sie sind relativ pflegeleicht, unproblematisch für Haustiere und in Hunderten von Sorten mit unterschiedlichsten Blattformen, -größen und -mustern erhältlich. Hat man einmal mit dem Sammeln begonnen, kann man kaum noch aufhören.

Was sind Hoyas?
Hoyas sind eine Gattung tropischer Pflanzen aus der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae) und stammen ursprünglich aus Asien, Australien und den Pazifikinseln. Es gibt über 500 anerkannte Arten sowie unzählige Hybriden und Sorten. Sie wachsen als Epiphyten auf Bäumen (nicht parasitär – sie nutzen die Bäume lediglich als Stütze und beziehen Nährstoffe aus Luft und Regen).
Die Gattung wurde nach Thomas Hoy benannt, einem Gärtner des Herzogs von Northumberland aus dem 18. Jahrhundert. Aber ehrlich gesagt sind die gebräuchlichen Namen viel lustiger: Wachspflanze (wegen der wachsartigen Blätter), Porzellanblume (wegen der zarten Blüten) und Honigpflanze (weil die Blüten süß duftenden Nektar produzieren).
Warum sind Hoyas so beliebt?
Die Popularität von Hoya-Pflanzen ist in den letzten Jahren explosionsartig gestiegen, und das aus gutem Grund:
- Pflegeleicht: Sie vertragen Vernachlässigung besser als die meisten Zimmerpflanzen.
- Für Haustiere geeignet: Ungiftig für Katzen und Hunde (ein großes Verkaufsargument).
- Atemberaubende Blumen: Wenn sie blühen, ist es einfach magisch.
- Vielfalt: Hunderte von Arten bedeuten endlose Sammelmöglichkeiten
- Langlebigkeit: Hoyas können bei richtiger Pflege jahrzehntelang leben.
- Vermehrungsfreundlich: Leicht zu vermehren und mit Freunden zu teilen
- Kompaktes Wachstum: Viele Sorten bleiben relativ klein und eignen sich daher perfekt für Wohnungen.
Außerdem hat es etwas zutiefst Befriedigendes, einer Hoya beim langsamen Wachsen zuzusehen, wie sie einen Blütenstiel bildet und dann mit Büscheln perfekter kleiner Sterne in voller Blüte steht.
Wie viel Licht benötigen Hoyas?
Hoyas sind recht anpassungsfähig an Lichtverhältnisse, haben aber dennoch Vorlieben:
Ideales Licht: Helles, indirektes Licht. Stellen Sie sich einen Platz in der Nähe eines Ost- oder Westfensters vor, wo die Pflanze mehrere Stunden sanfte Morgen- oder Abendsonne abbekommt.
Verträgt: Mittleres indirektes Licht. Sie überleben, wachsen aber langsamer und blühen seltener.
Blüht am besten bei hellem Licht mit etwas direkter Sonneneinstrahlung. Viele Hoya-Arten benötigen einige Stunden direkte Morgensonne, um die Blüte anzuregen.
Zu viel Licht: Die intensive Nachmittagssonne kann Blätter verbrennen, insbesondere bei panaschierten Sorten. Die Blätter werden ausgebleicht, gelb oder trocken.
Zu wenig Licht: Langbeiniges Wachstum, kleine Blätter, keine Blüten und erhöhtes Risiko von Überwässerungsproblemen.
Profi-Tipp: Damit Ihre Hoya blüht, geben Sie ihr so viel Licht wie möglich, ohne sie zu verbrennen. Die Blüte benötigt Energie, und diese Energie stammt aus dem Licht.
Wie oft sollte man Hoyas gießen?
Hier zeigen sich Hoyas als unkompliziert: Sie sind Halbsukkulenten mit dicken, fleischigen Blättern, die Wasser speichern. Sie vertragen lieber zu wenig als zu viel Wasser.
Bewässerungsplan
Gießen Sie, wenn die Erde vollständig trocken ist und sich die Blätter leicht weich oder runzelig anfühlen. Für die meisten Menschen bedeutet das:
- Im Sommer alle 7-14 Tage
- Alle 14 bis 21 Tage im Winter
Testen Sie die Bodenfeuchtigkeit mit dem Finger oder einem Bodenfeuchtigkeitsmesser . Wenn sich der Boden auch nur leicht feucht anfühlt, warten Sie ab.
Wie man gießt
Gießen Sie die Pflanzen gründlich, bis das Wasser aus den Abflusslöchern läuft, und lassen Sie den Topf anschließend vollständig abtropfen. Vermeiden Sie Staunässe – das ist der schnellste Weg, die Pflanze zu töten.
Anzeichen von Wassermangel: Runzelige, weiche Blätter; Blattfall; langsames Wachstum
Anzeichen von Überwässerung: Gelbe, matschige Blätter; Wurzelfäule; Blätter fallen ab, obwohl sie noch prall sind
Wasserqualität: Hoyas sind nicht so anspruchsvoll wie Calatheas, bevorzugen aber Wasser mit Zimmertemperatur. Leitungswasser ist in der Regel ausreichend, außer es ist extrem hart.
Welche Luftfeuchtigkeit benötigen Hoyas?
Und hier noch eine gute Nachricht: Hoyas vertragen die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen (40–60 %) problemlos. Sie sind nicht so empfindlich gegenüber Feuchtigkeit wie Farne oder Calatheen.
Höhere Luftfeuchtigkeit (60–80 %) fördert schnelleres Wachstum und eine zuverlässigere Blüte. Wenn Sie für andere Pflanzen einen Luftbefeuchter verwenden, werden Ihre Hoyas ihn ebenfalls zu schätzen wissen, sie gehen aber auch ohne ihn nicht ein.
Tipps zur Luftfeuchtigkeit:
- Gruppieren Sie Pflanzen, um ein feuchtes Mikroklima zu schaffen.
- Auf einem mit Kieselsteinen gefüllten Untersetzer platzieren (Topf auf Kieselsteinen, Wasser unterhalb des Topfniveaus).
- Vermeiden Sie die Aufstellung in der Nähe von Heizungsöffnungen oder in sehr trockenen Räumen.
- Das Besprühen ist optional und dient hauptsächlich der Ästhetik – es erhöht die Luftfeuchtigkeit nicht wesentlich.
Welchen Boden benötigen Hoyas?

Hoyas benötigen extrem gut durchlässigen Boden. Sie sind Epiphyten – in der Natur sind ihre Wurzeln der Luft ausgesetzt und trocknen zwischen den Regenfällen schnell aus. Staunässe führt zum Tod der Hoya.
Ideale Hoya-Erde:
- 40 % hochwertige Blumenerde
- 30 % Orchideenrinde (zur Drainage und Belüftung)
- 20 % Perlit oder Lavagestein
- 10 % Kokosfasern oder Torfmoos (für eine leichte Feuchtigkeitsspeicherung)
Oder verwenden Sie unsere Hoya-Blumenerde , die speziell für epiphytische Pflanzen entwickelt wurde und die perfekte Balance zwischen Drainage und Feuchtigkeitsspeicherung bietet.
Die Mischung sollte stückig, luftig und schnell durchlässig sein. Beim Gießen sollte das Wasser schnell abfließen und nicht auf der Oberfläche stehen bleiben oder sich stauen.
Benötigen Hoyas Dünger?
Hoyas benötigen nur wenig Nährstoffe, aber Düngung fördert Wachstum und Blüte.
Düngeplan:
- Frühjahr/Sommer (Wachstumsperiode): Alle 2-4 Wochen mit verdünntem Flüssigdünger düngen.
- Herbst/Winter (Ruhephase): Einmal im Monat oder gar nicht
Was Sie verwenden sollten: Ein ausgewogener Dünger (z. B. 10-10-10) oder ein etwas phosphorreicherer Dünger zur Förderung der Blüte (z. B. 5-10-5). Immer auf die Hälfte der empfohlenen Konzentration verdünnen – Hoyas reagieren empfindlich auf Überdüngung.
Profi-Tipp: Manche Hoya-Liebhaber schwören auf einen phosphorreichen Blühdünger im Frühjahr, um die Blüte anzuregen. Es ist nicht unbedingt notwendig, kann aber helfen.
Wie bringt man Hoyas zum Blühen?

Ah, die Millionen-Dollar-Frage. Hoya-Blüten sind atemberaubend – Büschel wachsartiger, sternförmiger Blüten, die oft unglaublich duften (je nach Art nach Schokolade, Vanille oder Zitrusfrüchten). Doch um sie zum Blühen zu bringen, braucht es Geduld und die richtigen Bedingungen.
Anforderungen für die Blüte
1. Reife: Hoyas müssen ausgewachsen sein, bevor sie blühen. Manche Arten blühen innerhalb eines Jahres, andere benötigen 3–5 Jahre. Haben Sie Geduld.
2. Helles Licht: Dies ist der wichtigste Faktor. Hoyas benötigen helles Licht (mit etwas direkter Sonneneinstrahlung), um Blüten zu bilden. Zu wenig Licht bedeutet keine Blüten.
3. Stress (der positive): Leichte Wassermangel und ein etwas beengter Wurzelraum können die Blüte auslösen. Eine Hoya, die sich zu wohl fühlt, blüht hingegen nicht.
4. Nicht bewegen: Sobald eine Hoya einen Blütenstiel entwickelt hat, sollte die Pflanze nicht mehr bewegt oder gedreht werden. Bewegung kann zum Abfallen der Knospen führen.
5. Den Blütenstiel nicht abschneiden: Lassen Sie den Blütenstiel nach dem Verblühen unversehrt. Hoyas blühen Jahr für Jahr aus demselben Blütenstiel neu.
6. Temperaturschwankungen: Ein leichter Abfall der Nachttemperatur (5-10°C kühler als tagsüber) kann bei einigen Arten die Blüte auslösen.
Wie sehen Hoya-Blüten aus?
Hoya-Blüten wachsen in Dolden mit 10 bis 50 einzelnen, sternförmigen Blüten. Sie sind wachsartig, oft flaumig oder glänzend und blühen in Weiß, Rosa, Rot, Gelb oder Burgunderrot. Viele produzieren Nektar, der aus den Blüten tropft (das ist normal und kein Schädlingsbefall!).
Der Duft variiert je nach Art: Einige riechen nach Schokolade (H. lacunosa), andere nach Zitrone (H. citrina), Vanille oder sogar nach verrottendem Fleisch (H. gigantea – ja, wirklich).
Beliebte Hoya-Sorten (und wie man sie unterscheidet)
Bei über 500 Arten können wir nicht alle behandeln, aber hier sind die beliebtesten und anfängerfreundlichsten Sorten:
Hoya carnosa (Klassische Wachsblume)
Die Original-Hoya. Dicke, ovale, dunkelgrüne Blätter an langen Ranken. Bildet Büschel rosa oder weißer, sternförmiger Blüten. Extrem pflegeleicht und weit verbreitet.
Sorten:
- Hoya carnosa 'Krimson Queen': Panaschiert mit rosa und cremefarbenen Rändern. Krimson Queen kaufen →
- Hoya carnosa 'Krimson Princess': Panaschiert mit cremefarbenen Zentren und grünen Rändern
- Hoya carnosa 'Compacta' (Hindu Rope): Verdrehte, gekräuselte Blätter, die wie ein Seil aussehen.
- Hoya carnosa 'Tricolor': Grün-, cremefarbene und rosafarbene Panaschierung

Hoya kerrii (Lieblings-Hoya)
Herzförmige Blätter, die oft um den Valentinstag herum als Einzelblattstecklinge verkauft werden. Hübsch, aber langsam wachsend. Eine ausgewachsene Pflanze (nicht nur ein einzelnes Blatt) rankt sich schließlich und kann blühen.
Hoya linearis
Völlig anders als andere Hoyas – dünne, flaumige, nadelartige Blätter, die kaskadenartig herabhängen. Sieht eher wie eine Sukkulente als eine typische Hoya aus. Zarte weiße Blüten mit Zitronenduft.
Hoya pubicalyx
Lange, schmale, gesprenkelte Blätter (oft wegen der silbernen Flecken auch „Splash“-Blätter genannt). Schnellwüchsig und blüht reichlich mit dunkelrosa bis burgunderroten Blüten.
Hoya obovata
Große, runde, dicke Blätter mit silbernen Sprenkeln. Wächst eher aufrecht als kletternd. Rosa Blüten mit süßem Duft.
Hoya australis
Ähnlich wie Carnosa, aber mit runderen, glänzenderen Blättern. Sehr pflegeleicht und blüht zuverlässig. Weiße Blüten mit roter Mitte.
Hoya wayetii
Schmale, längliche Blätter mit roten Rändern (besonders bei hellem Licht). Schnellwüchsig und kräftig. Bildet dunkelrote Blüten.
Bunte Form: Hoya Wayetii Tricolor besticht durch eine atemberaubende rosa-, cremefarbene und grüne Panaschierung.
Hoya lacunosa
Kleine, rautenförmige Blätter mit zimtartiger Textur. Winzige weiße Blüten, die nach Schokolade duften. Ideal für kleine Räume.
Hoya bella (Miniatur-Wachspflanze)
Zarte Blätter an feinen Stängeln. Wächst eher strauchartig als kletternd. Weiße Blüten mit violetter Mitte. Ideal für Terrarien oder kleine Töpfe.
Wie vermehrt man Hoyas?
Hoyas lassen sich unglaublich einfach durch Stecklinge vermehren. So geht's:
Schrittweise Ausbreitung
- Nehmen Sie einen Steckling: Schneiden Sie einen Stängel mit 2-3 Knoten (den Verdickungen, an denen die Blätter ansetzen) ab. Lassen Sie mindestens einen Blattpaar daran hängen.
- Entfernen Sie die unteren Blätter: Entfernen Sie die Blätter vom unteren Knoten, damit dieser in Wasser oder Erde getaucht werden kann.
-
Wählen Sie Ihre Methode:
- Vermehrung durch Wasser: Steckling in Wasser stellen, Wasser wöchentlich wechseln, warten, bis sich Wurzeln bilden (2-6 Wochen).
- Vermehrung im Boden: Die Schnittfläche optional in Bewurzelungshormon tauchen, in feuchte Erde pflanzen und feucht halten.
- Warten Sie auf die Wurzelbildung: Die Wurzeln sollten vor dem Eintopfen 2-5 cm lang sein (bei Stecklingen in Wasser) bzw. sichtbares Wachstum aufweisen (bei Stecklingen in Erde).
- Eintopfen: In gut durchlässige Hoya-Erde pflanzen und wie gewohnt pflegen.
Profi-Tipp: Hoyas wurzeln bei warmen Temperaturen (21–27 °C) und hoher Luftfeuchtigkeit schneller. Ein durchsichtiger Plastikbeutel über dem Steckling erzeugt ein Mini-Gewächshaus.
Häufige Probleme mit Hoya-Pflanzen (und wie man sie behebt)
Gelbe Blätter
Ursache: Überwässerung, Wurzelfäule oder natürlicher Blattfall (ältere Blätter vergilben und fallen ab – das ist normal)
Abhilfe: Wurzeln auf Fäulnis prüfen, Wasser reduzieren, für gute Drainage sorgen.
Runzelige, weiche Blätter
Ursache: Überflutung
Abhilfe: Gründlich wässern und die Bewässerungshäufigkeit leicht erhöhen.
Keine Blumen
Ursache: Unzureichendes Licht, Pflanze zu jung oder zu viel Stickstoffdünger
Abhilfe: Mehr Licht, Geduld, auf Blühdünger umsteigen
Knospenfall
Ursache: Umstellen der Pflanze, Temperaturschock oder unregelmäßiges Gießen
Abhilfe: Die Pflanze nach der Knospenbildung nicht mehr bewegen oder drehen, für gleichbleibende Bedingungen sorgen.
Beinwachstum
Ursache: Unzureichendes Licht
Abhilfe: An einen helleren Standort stellen, zurückschneiden, um buschigeres Wachstum zu fördern.
Braune Blattspitzen
Ursache: Niedrige Luftfeuchtigkeit, Düngemittelverbrennung oder Salzablagerungen im Boden
Abhilfe: Luftfeuchtigkeit erhöhen, Boden mit Wasser durchspülen, Dünger reduzieren
Klebrige Blätter
Ursache: Entweder natürliche Nektarproduktion (normal!) oder Honigtau von Schädlingen wie Wollläusen oder Blattläusen.
Abhilfe: Auf Schädlinge untersuchen. Sind die Blätter sauber, handelt es sich lediglich um Nektar – Blätter mit einem feuchten Tuch abwischen.
Häufige Hoya-Schädlinge
Hoyas sind relativ resistent gegen Schädlinge, können aber dennoch befallen werden:
- Wollläuse: Weiße, watteartige Schädlinge in den Blattachseln. Behandlung mit einem auf Alkohol getränkten Wattestäbchen oder Insektizidseife.
- Blattläuse: Winzige grüne oder schwarze Insekten auf neuen Trieben. Mit Wasser oder Insektizidseife besprühen.
- Spinnmilben: Feine Gespinste und winzige Punkte auf den Blättern. Luftfeuchtigkeit erhöhen und mit Neemöl besprühen.
- Schildläuse: Braune, kuppelförmige Beulen an den Stängeln. Von Hand abkratzen und mit Neemöl behandeln.
Regelmäßige Kontrollen und das Abwischen der Blätter mit Ihren Leaf Love-Handschuhen helfen, einen Befall zu verhindern.
Sind Hoya-Pflanzen für Haustiere unbedenklich?
Ja! Hoyas sind für Katzen, Hunde und Menschen ungiftig. Daher sind sie eine ausgezeichnete Wahl für Tierhalter, die sich unbesorgt an schönen, blühenden Pflanzen erfreuen möchten.
Der Verzehr größerer Mengen jeglicher Pflanzen kann leichte Magenbeschwerden verursachen, und der Pflanzensaft kann empfindliche Haut reizen. Im Vergleich zu giftigen Pflanzen wie Philodendron oder Efeutute sind Wachsblumen (Hoya) jedoch sehr unbedenklich.
Wann und wie man Hoyas umtopft
Hoyas mögen es, wenn ihre Wurzeln leicht beengt stehen – das fördert die Blüte. Nur umtopfen, wenn:
- Wurzeln wachsen aus den Abflusslöchern
- Die Pflanze trocknet extrem schnell aus (innerhalb von 2-3 Tagen nach dem Gießen).
- Das Wachstum ist vollständig zum Erliegen gekommen.
- Der letzte Bericht liegt 2-3 Jahre zurück.
Anleitung zum Umtopfen:
- Wählen Sie einen Topf, der nur 2-5 cm größer ist als der jetzige.
- Verwenden Sie frische, gut durchlässige Hoya-Blumenerde.
- Die Pflanze vorsichtig entfernen und die Wurzeln lockern
- In einen neuen Topf setzen und mit Erde füllen.
- Leicht gießen und eine Woche warten, bevor man wieder normal gießt.
Beste Zeit zum Umtopfen: Frühling, wenn die Pflanze aktiv wächst.
Warum Hoyas süchtig machen (Eine Warnung)
Das Besondere an Hoyas ist: Man kann sich einfach nicht auf eine beschränken. Die Vielfalt ist zu verlockend. Man fängt mit einer gewöhnlichen Carnosa an, dann sieht man eine panaschierte, und schließlich entdeckt man Hoyas mit herzförmigen, flaumigen, riesigen, winzigen und sogar schokoladenduftenden Blättern...
Ehe man sich versieht, tritt man Hoya-Facebook-Gruppen bei, tauscht Stecklinge mit Fremden im Internet und erklärt dem Partner, warum man unbedingt noch eine seltene Sorte braucht, die mehr kostet als ein Abendessen im Restaurant.
Wir wollen damit nicht sagen, dass du zum Hoya-Sammler wirst. Wir sagen nur … es kommt vor. Und ehrlich gesagt? Es gibt schlimmere Hobbys.
Das Fazit zu Hoyas
Hoyas sind fantastische Zimmerpflanzen für Anfänger und erfahrene Pflanzenliebhaber gleichermaßen. Sie sind pflegeleicht, haustierfreundlich, langlebig und in voller Blüte ein absoluter Augenschmaus. Sie benötigen keine ständige Aufmerksamkeit, kommen mit verschiedenen Bedingungen zurecht und belohnen Geduld mit einigen der schönsten Blüten der Zimmerpflanzenwelt.
Beginnen Sie mit einer unkomplizierten Sorte wie Carnosa oder Pubicalyx, finden Sie heraus, was in Ihrem Garten gut gedeiht, und entdecken Sie dann die unglaubliche Vielfalt dieser Gattung. Aber sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht vor der Suchtgefahr gewarnt.
Bereit für Ihre Hoya-Sammlung? Entdecken Sie unsere Hoya-Kollektion mit seltenen und gängigen Sorten. Alle Pflanzen werden EU-weit mit größter Sorgfalt versendet. Und vergessen Sie nicht, sich Hoya-Blumenerde zu besorgen, damit Ihre neuen Pflanzen perfekt gedeihen.
Viel Freude beim Hoya-Anbau und mögen deine Pflanzen üppig blühen! 🌿✨